Die vorliegende Übersetzung der Exerzitien, so schreibt Hans
Urs von Balthasar, erstrebt nichts weiter als eine schlichte Wiedergabe
des spanischen Urtextes. Vom Gedanken ausgehend, dass die geistlichen
Übungen kein Lese- und Erbauungsbuch sind, wurde jeder Versuch
unterlassen, den knappen, ganz unliterarischen Text durch Erweiterungen,
Auslegungen oder Anmerkungen zugänglicher zu machen. Zum wirklichen
Verständnis reicht die Lektüre des durch einige Anmerkungen
versehenen Textes nicht hin: man muss die Exerzitien machen, um sie
kennenzulernen, und sie aufs gründlichste studieren, um sie geben
zu können.