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Balthasar wählt einen konkret heilsgeschichtlichen
Zugang zum Ur-Dogma der Christenheit, dass Jesus Christus die Welt
durch Kreuz, Höllenabstieg und Auferstehung erlöst und dadurch
Gott als trinitarische Liebe offenbart hat. Es geht ihm dabei um eine
«echt theologische Durchdringung» der einzelnen Heilsgeheimnisse.
Dem dient ein kontemplativ-biblischer Ansatz, der die Erzählungen
der Synoptiker mit den tieferen theologischen Deutungen bei Paulus
und Johannes zusammensieht. In der Betrachtung des Zentralmysteriums
Christi lässt Balthasar besonders den trinitarischen Horizont
und die ekklesiologische Konsequenz transparent werden. In seinem
umfassend synthetischen Denken versucht er, alle Aspekte des Mysteriums
zu vereinen. Neben der Schrift konsultiert Balthasar stets auch die
Tradition, und hier besonders die Väter. Ein Hauptanliegen des
Autors ist die Integration der konkreten Theologie der Heiligen und
Mystiker insbesondere die Adriennes von Speyr in die
abstrakte dogmatische Schultheologie, da die Heiligen das zentrale
«pro nobis» des Heilsgeschehens besser zur Geltung bringen.
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