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Nach dem Abschluss des ersten Teils seiner geplanten
Trilogie (Ästhetik - Theodramatik - Theologik) leitet der Verfasser
den zweiten ein. Darin wird noch keine Theologie geboten, sondern
erst das in der bisherigen Theologie fehlende Rüstzeug
dafür bereitgestellt, weniger aus der Theorie als aus dem zur
Aufführung bestimmten Drama selbst.
Einleitend werden Bedenken allgemeiner Art gegen Dramatik heute und die Beziehung zwischen Drama und Theologie zerstreut, dann einiges aus der spannungsreichen Geschichte kirchlicher Einschätzung des Theaters behandelt und schließlich die Wichtigkeit des Zusammenhangs von Offenbarung und Drama gezeigt. Deshalb wird im zweiten Teil ein «Dramatisches Instrumentar» für die Theologie bereitet, zunächst am Topos «Welttheater» von der Antike bis heute, dann in einer genaueren Analyse des Theatralischen: Zusammenhang von Autor, Schauspieler, Regisseur, von Darbietung, Publikum und Horizont, woraufhin gespielt wird, Fragen der Endlichkeit der Handlung, des Todes als Hintergrund, schließlich der Normen dramatischen Handelns. Ein kurzer dritter Teil «Von der Rolle der Sendung» leitet über zum Theologischen. Der Vefasser meint, mit diesem Ansatz eine Antwort geben zu können auf viele Themen der modernen Theologie, die sich zwar gegenseitig fordern, aber bisher nicht wirklich zueinander gefunden haben: das Moment des Ereignishaften, des Geschichtlichen, des Orthopraktischen, des Dialogischen, des Politischen, Futurischen, Funktionalen und der so strapazierten Kategorie der Rolle.
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