![]() |
|
|
Dieser dritte Band «Skizzen zur Theologie»
kreist um das Thema «Heiliger Geist».
Der Geist legt die Liebe des Sohnes zum Vater, des Vaters zum Sohn und durch den Sohn zur Welt in unendlichen Variationen aus. Er beleuchtet; aber wer kann in sein eigenes Licht schauen? Eine Theologie, die den Heiligen Geist selbst thematisch werden lässt, gehört zum schwersten und auch seltensten, was es gibt. Sie wird in diesem Buch keineswegs entfaltet, nicht einmal angestrebt. Nur Fragmente einer Geistlehre werden im Abschnitt «Geist» geboten Dafür soll etwas vom Schöpfergeist in seinem Wirken erspürt werden: in der Weise, wie er die Menschen zum lebendigen Gott führt («Glaube»), wie er die Geister dieser Zeit unterscheidet («Krisis»), wie er in das Geheimnis des Menschgewordenen einweiht («Nacht»), und dies nur in schwachen Andeutungen wie er durch die endlichen Strukturen des Menschenlebens als das unfassbar Offene durchweht («Odem»). Alles bleibt Hinweis, jedes Stück liesse sich durch zehn ganz andersgeartete ersetzen. Genug, wenn aus diesem locker gewundenen Strauß der durchwehende Wind die Ahnung eines «Geruches des Lebens zum Leben» (2 Kor 2,16) erwecken kann. Aus dem Geleitwort des Verfassers |
|