C.S. Lewis

Du fragst mich wie ich bete
Briefe an Malcolm


Aufgrund der Übertragung von A. Kuoni neu gestaltet von C. Capol


52011, 134 Seiten, kartoniert
Euro 10.-; SFr. 15.-

Beten heute 7

ISBN 978 3 89411 155 7


Eine Eigentümlichkeit dieser Briefe ist es, daß hier ein Dialog zwischen Freunden geführt wird, die sich einig sind: Praxis und Theorie des Gebetes lassen sich nur wechselseitig erhellen. Nie wird rein theoretisch spekuliert, sondern je von einer realen Erfahrung des gelungenen oder mißratenen Gebetes aus. Und das Hilfsmittel für das bessere Beten wird wiederum nirgendwo anders gesucht als in einem tieferen Verständnis dessen, was es angesichts der Wahrheit über Gott und Mensch, über Sünder und Erlöser sein soll,. C.S. Lewis kann – in seinen Traktaten, Romanen, Märchen – Ernst und Humor nicht voneinander trennen, obschon er wie wenige in die furchtbaren Tiefen der Weltschuld und des Kreuzes hinabgeblickt hat und vom «tragischen Schöpfer, ja tragischen Erlöser» zu reden wagt. Aber das Ganze ist schließlich Gnade. «Da! Ich hab’s wieder getan! Ich weiß, meine Neigung, für die höchsten Dinge Bilder wie Spiel und Tanz zu verwenden, ist für Dich ein Stein des Anstoßes.» Aber nicht Leichtsinn ist gemeint, sondern zuletzt «die vollendete Vermählung grenzenloser Freiheit mit Ordnung, der ausgewogensten, verschlungensten, geschmeidigsten und schönsten Ordnung. Freude ist das ernste Geschäft des Himmels.» C.S.Lewis vermittelt dem ernsten Geschäft unseres Betens die Freude.

Hans Urs von Balthasar, Vorwort