Ferdinand Ulrich

Atheismus und Menschwerdung


21975, 75 Seiten, kartoniert
Euro 5.-; SFr. 10.-


Kriterien 1


ISBN 978 3 89411 285 1


Den Ansatzpunkt bildet eine Betrachtung über die Gegenwart des Menschen, seine Bezogenheit auf Herkunft und Zukunft, über das Geheimnis, das den Menschen immer schon unterfangen hat und trägt. Wort und Liebe sind zwei Gestalten, die die Einheit von Selbstsein durch Selbstempfängnis menschlicher Freiheit charakterisieren. Unversehens bricht dann die Gottesfrage auf und mit ihr untrennbar die Möglichkeit, sich Gottes Liebe zu verweigern. Der Atheismus – der wissende Griff nach der Mitte anstelle des Empfangens des Seinsgehorsams – wird mit tiefer Kenntnis beschrieben.
«Woher aber dann die grenzenlose Hoffnung auf die Zukunft... Wenn nicht Gott inmitten der Verfallenheit und Verzweiflung sein ‹Hier bin ich› gesprochen hätte zu einem Volk, das seinen Namen nicht anrief, ihn nicht suchte, nicht nach ihm fragte?»