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Die vorliegende Überarbeitung einer klassischen
Schrift der Théologie Nouvelle zeigt, wie sehr es dieser um
die innere, wesenhafte Hinordnung des geschichtlichen Menschen auf
Gott geht. De Lubac sieht sich zur Entfaltung dieses Anliegens besonders
durch Augustinus und seine Lehre von der Gottebenbildlichkeit des
Menschen angeregt. ...
Gottesidee heißt hier: es gibt im Menschen eine Empfänglichkeit, die dem Heiligen gegenüber als Reflex antwortet. Der von seinem Wesen her auf Gott hin ausgerichtete Mensch bedarf, um nicht zu verkümmern, für sein konkretes Leben dieses eingelösten Bezuges. Dieser anthropologische Ansatz ist für de Lubac die reale Möglichkeit, in säkularistischem Umfeld ohne Sinnlosigkeitsvorwurf von Gott sprechen zu können. Das Buch gehört zu den Klassikern der theologischen Literatur unserer Zeit.
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