| JOHANNES VERLAG EINSIEDELN |
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Die Offenbarungskonstitution Dei Verbum (1965) ist
einer der bedeutendsten Texte, wenn nicht das wichtigste Dokument des
II. Vatikanums. Sie betrifft die kirchliche Lehre über die göttliche
Offenbarung als die Grundlage des Glaubens.
De Lubac, als Peritus ein unmittelbarer Beobachter des Konzils, zeichnet im Kommentar des Vorworts und des Ersten Kapitels nicht nur die dramatische Entstehungsgeschichte des Textes nach, sondern zeigt vor allem auch die Aussagen des Konzils in ihrer Übereinstimmung mit der kirchlichen Tradition aller Jahrhunderte. Vorwort und Erstes Kapitel sind, so mühsam ihr Text errungen wurde, letztlich kein Kompromißtext, sondern ein von allen Richtungen dankbar begrüßter Ausdruck katholischer Lehre. De Lubacs Kommentar ist eine überaus wichtige Hilfe zum besseren Verständnis des Konzils, dessen Rezeption in Geist und Buchstabe noch kaum begonnen hat.
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